Die Verkäuferin und das Brötchen-Orakel

2009 November 5
von horrorschau

Ich habe heute schon gebloggt, aber ich habe schon lange keine Geschichte mehr aus meinem zweiten Leben aus Konditoreifachaushilfe erzählt. Heute aber, heute ist etwas so verwirrendes passiert, dass ich einfach loswerden muss.

Los geht es mit einer Dame so um die fünfzig, die vom Auftreten her durchaus ins Kundenschema einer Konditorei passt, die so viel Wert auf guten Ruf legt, wie unsere (teure Jacke, Käsesahne-Figur). Die Frau hätte gern ein Dinkelbrötchen.

Ja, sage ich, habe ich, aber nur mit Dinkelanteil und nicht mit nur Dinkel und ohne alles andere (Ich weise darauf hin, falls sie Allergikerin ist. Solche Leute kommen ständig – ich schwöre, ich hätte früher nie geahnt, auf was man alles allergisch sein kann. Sesam zum Beispiel …). Zurück zum Punkt. Unveständnis. Nicht bei mir, ich kenne ja meine Allergiker, nein, bei der Kundin regt sich Fassungslosigkeit.

Dass man in Dinkelbrötchen Weizenmehl mischen kann, entzieht sich offenbar völlig ihrem Verständnis. Es ist ihr ein Rätsel, wie man sowas tun kann (Ganz einfach, wenn ihr mich fragt. Dinkelmehl und Weizenmehl in eine Schüssel sieben, andere Zutaten dabei, gehen lassen, Brötchen formen und ab in den Ofen). Die Kundin jedenfalls ist mehr oder Minder entsetzt von einer solchen Greultat.

Ich lenke ihre Aufmerksamkeit vorsichtig auf das Dinkelbrot, in dem kein Weizen enthalten ist – aber nein, Brot, das braucht sie nicht. Frau Käsesahne braucht Brötchen, und zwar aus Dinkel ohne Weizen.

Als sie sich wieder unter Kontrolle hat, möchte die Kundin dann wissen, ob ich den Roggenbrötchen hätte – mit wenig Weizen. Die habe ich tatsächlich. Ich zeige ihr auch freundlich den Korb mit der entsprechenden Ware. Mit Körnern, ohne Körner, wie es beliebt.

Und jetzt wieder die Kundin: „Halten sie mir mal eins von diesen Brötchen hier hin.“

Ich denke, naja, die Frau ist wahrscheinlich geschlagen mit perfider Kurzsichtigkeit, also nehme ich eine Zange und halte ihr dieses vermaledeite Roggenbrötchen unter die Nase.

Da holt Frau Käsesahne eine Kette mit einem Stein, einem Türkis oder so, aus der Jackentasche und lässt das Ding über dem Brötchen pendeln. Ja, richtig, sie lässt es pendeln. Wie in diesen Teeniefilmen, in denen fünfzehnjärige Mädchen Todesbotschaften gependelt bekommen. (‘Werde ich sterben?’ -  ‘Oh mein Gott, es kreist! Das bedeutet ja!’).

Das Pendel schwingt hin und her. Hin und her schwingen bedeutet ‘nein’, das habe ich aus den Filmen gelernt. Darum weiß ich schon, dass Frau Käsesahne das Brötchen nicht kaufen will, bevor sie es sagt (mittels meiner mentalen Kräfte).

Nein, sagt sie, da sein zu viel Weizen in dem Brötchen. Und Weizen verklebt die Blutplättchen. Ja, kein Witz. Wahrscheinlich quetscht sich durch meine Adern mittlerweile nur noch eine dickflüssige, klumpige Blutsuppe, weil ich einfach zu viel Weizen in mich reinstopfe.

Nach dieser qualifizierten Bemerkung wendet sich Frau Käsesahne dem Brot zu. Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass vor einer Minute Brot noch eine völlig indiskutable Alternative zu Brötchen war. Ob ich Nussbrot anzubieten hätte.

Ich habe. Walnuss und Haselnuss. Ich kläre aber pflichtbewusst darüber auf, dass beide mit Weizenmehl mit, und zwar mit viel Weizenmehl.

Achso, sagt Frau Käsesahne und packt ihr Pendel wieder ein, aber sie könnte ja ein halbes Walnussbrot kaufen. Ihr Mann könnte das ja wenigstens essen.

Ich bin sicher, entweder hat ihr Mann eine dicke Lebensversicherung, und sie hofft, ihn mit dem ganzen giftigen Weizen ermorden zu können – oder sie schiebt sich das Brot doch selber rein, weil sie von dem ganzen Dinkelkuchen, den sie selber backt (davon erzählt sie übrigens lang und breit) schon Brechreiz hat.

Also Leute, achtet bitte ein bisschen mehr auf eure Blutplättchen. Sonst verstopfen sie euch früher oder später so das Hirn, dass ihr jedesmal auspendeln müsst, ob ihr ein Brötchen essen dürft oder nicht.

Gestorben wird immer

2009 November 5
von horrorschau

Ich habe gestern und vorgestern meine Vormittage damit totgeschlagen, die letzte Staffel ‘Six Feet Under’ auf DVD zu gucken. Die ersten fünf Staffeln kannte ich schon, die sechste noch nicht. Aber jetzt.

Ich mag die Serie sehr, auch wenn in den letzten Folgen etwas viel geflennt wurde. Das Ende der letzten Folge war trotzdem sehr schön. Und es läuft ‘Breathe me’ von Sia, was die Sache noch rührender macht.

Jetzt habe ich nichts mehr zu gucken. Dafür habe ich doch noch ein bisschen am Anfang von ‘Hinter den Spiegeln’ herumgewerkelt. Ich dachte, es sollte ein wenig ruhiger losgehen, und nicht gleich mit zwei Leichen (einfach zu reißerisch für eine erste Szene, fand ich jedenfalls, obwohl – gestorben wird ja immer ;) ). Es war außerdem ganz gut, um mich wieder ein bisschen einzufinden, nachdem ich noch einmal eineinhalb Wochen an dem anderen Roman überarbeitet und mich mit dem entsprechenden Exposé beschäftigt habe. Der Roman, der immer noch keinen richtig knackigen Arbeitstitel hat. Ich habe trotzdem mal eine vorsichtige Agenturbewerbung rausgeschickt und warte einfach auf die Standartabsage. In der Zeit kann ich mich ja eingehend mit meinem neuen Studium befassen (obwohl ich gerade keine Lust habe, mich mit Europa vor der Moderne zu beschäftigen …)

Soweit, so gut. Ich lebe, ich tue Dinge und fühle mich nicht völlig überflüssig.

Zipperlein

2009 November 1
von horrorschau

Der Arbeitstitel zu meinen ‘Kugeln’ soll ja nun anders lauten (obwohl ‘Wo die Kugeln pfeifen’ wahrscheinlich immer mein personal favourite an Arbeitstiteln sein wird) – aber wie? Ich bin leicht ratlos, denn alles, was ich aus ‘Silberhänden’ und dem ‘Dritten Auge’ bauen kann klingt entweder 157% pathetisch oder nach Esoterik.

Immerhin habe ich ja schon ein halbes Exposé fertig. Ich bin zwar nicht sicher, ob es gut ist, aber es ist besser als mein letztes, und das zählt doch (oder ;) ).

Außerdem – und ich traue mich jetzt ja kaum das zu sagen, nachdem ich erstens die Zahlen schon en masse breitgetreten und zweites etwas von Kürzen erzählt habe – es sind jetzt, nach noch einer schnellen Überarbeitung, doch mehr als 1mio Zeichen, macht 744 Normseiten. Das ist lang (jedenfalls für meinen Geschmack).

Allerdings habe ich zwei ziemlich positive Rückmeldungen bekommen – was mich natürlich freut. Viel selbstbewusster in Punkto Verlags – oder Agentursuche stimmt mich das trotzdem nicht. Ich versuche jetzt einfach mal, mein Exposé fertigzukriegen, und dann werde ich ja sehen.

New Stuff

2009 Oktober 7
von horrorschau

Ich wollte das schon lange machen, aber jetzt habe ich es auch geschafft. Ich habe endlich mal ein paar Fakten zu meinen Projekten online gestellt und die Galerien zu den einzelnen Projekten teilweise erweitert bzw. geändert.

Zu ‘Wo die Kugeln pfeifen’ und ‘Hinter den Spiegeln’ gibt es jetzt auch Leseproben. Weitere folgen dann, wenn ich die Nerven habe, sie einzustellen.

Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch die Muße, mal reinzuschnuppern.

Wenn Texte sich verselbstständigen

2009 Oktober 7
von horrorschau

Es ist ja nicht so, als hätte ich nicht darauf gewartet, dass sich mein Plot anders entwickelt, als ich es geplant hatte. Gestern ist es endlich passiert.

Im Grunde könnte man sagen, dass die Sache schon am Anfang des letzten Kapitels ihren Lauf nahm, als nämlich ein gewisser Paul Johnson (zumindest behauptet er, dass er so heißt) auf den Plan trat. Vielleicht kennen andere Autoren auch das Phänomen: Es gibt gewisse Szenen, in denen der Logik oder der Atmosphäre halber ein paar nebulöse Gestalten herumlungern, die für den weiteren Verlauf der Handlung höchstens eine marginale Rolle spielen. Schreibt man dann diese Szenen, tritt also ein Perspektiventräger auf die Bühne, dann nimmt der Perspektiventräger diese nebulösen Gestalten wahr. Und im Schreibprozess entsteht plötzlich die Notwendigkeit, einer dieser Figuren ein Gesicht zu geben – oder gar einen Namen. Und wenn die Figur erst benannt ist, dann ist es meistens zu spät, sie einfach wieder zu ignorieren. Plötzlich ist sie an anderer Stelle auch nützlich, und anstatt wieder einen neuen, nichtssagenden Nebencharakter zu erfinden, stellt man eben das ‘neugeborene’ Wesen an diese Stelle.

Spätestens dann ist diese Figur zumindest so wichtig geworden, dass sie den Verlauf der Geschichte auf irgendeine Art und Weise beeinflusst. Und so ist eben auch mit Mr. Johnson.

Ich muss gestehen, mir persönlich ist der Mann äußerst sympathisch, vielleicht gerade weil Yazmine allen Grund hat, ihm zutiefst zu misstrauen. Ich kenne die Motivation dieses Herren zwar noch nicht, aber ich nehme an, ich werde schon herausfinden, was in seinem Kopf vorgeht, wenn ich ein bisschen weiterschreibe. Dass ich im Text zurückgehen und Szenen anpassen muss, bin ich mittlerweile ja gewohnt, also macht Mr. Johnson mir bisher keine allzu großen Sorgen.

Und, das darf man nicht unterschätzen, es mach das Schreiben gleich viel spannender.

Gaga

2009 September 28
von horrorschau

So fühle ich mich.

Das erste Modul jedes Studienganges ist ein Einführungsmodul, so auch bei meinem Master, wie man sich ja denken kann. Aber nachdem ich mich letzte Woche schon mal durch ein unendlich kondensiertes Skript zur Entwicklung der Moderne gelesen habe, das sich vor lauter Passivkonstruktionen und Partizipien überschlug (das tut weh in der Autorenseele!), habe ich jetzt die ‘Grundlagen der Literaturwissenschaft’ vor mir liegen. Um mich jetzt im richtigen Sprachregister zu bewegen: Es ist dezidiert langweilig und zu gleichen Teilen anstrengend, sich mit einem Text zu beschäftigen, der sich (der Genauigkeit halber) aus möglichst vielen Einschüben, Klammern und Fremdworten konstituiert. Immerhin, ich weiß aus dem BA noch eine Menge über Gattungsgeschichte, Hermeneutik und Erzählanalyse. Letzteres hat mir sogar mal Spaß gemacht.

An der Romanfront tut sich auch was. Es hat mehr Seiten in Anspruch genommen als gedacht, aber die Figur, die ich im letzten Eintrag zum Ableben verdammt habe, hat ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert. Ein sehr dramatischer Tod bereichert also jetzt den Roman.

Yazmine ist demzufolge an einem Tiefpunkt, aber da sie gerade auf Drogen ist, kann sie ganz gut mit der Situation umgehen. Ab jetzt muss sie sich ganz neuen Herausforderungen stellen, denn sie muss sich gesundheitsbedingt damit zurechtfinden, dass sie in nächster Zeit weder Magie wahrnehmen noch wirken kann. Sie ist deshalb ein wenig verschnupft, aber sie wird sich schon durchbeißen (außerdem hat sie seit Neuestem charismatische Unterstützung, was einiges Wett macht – jedenfalls aus meiner Sicht).

Ich stelle außerdem fest, dass mir ein Pensum von 30.ooo Wörtern im Monat ganz gut liegt. Ich schaffe es, das zu bewältigen, ohne mir ein Bein auszureißen. Da ich mittlerweile bei Normseite 178 angekommen bin (um ein paar erfreuliche Zahlen zu nennen), sollte meine Rechnung, in insgesamt ca. 4 Monaten eine Rohversion des Romans auf die Beine zu stellen, sogar in etwa stimmen. Damit ist ein Roman pro Jahr nicht ganz illusorisch – wenn meine Testleser arbeiten, damit ich irgendwann auch mal Überarbeiten und letztendlich Verlagsbewerbungen verschicken kann, versteht sich (nicht dass ich auf das Exposé-Schreiben besonders scharf wäre … aber wer ist das schon?;)).

Der Tod ist nahe

2009 September 16
von horrorschau

Ja, ich muss bald jemanden umbringen. Meistens fällt es mir nicht so schwer, Charaktere zu töten, aber diesmal … ich mag den guten Mann sehr gern. Ich kann ja jetzt nichts verraten. Vielleicht habe ich ja irgendwann mal Testleser, die dann unverhofft hier einen Spoiler lesen …

Ich kann jedenfalls soviel verraten, dass ich mit meinem Hinter den Spiegeln – Projekt (der Arbeitstitel erinnert mit Absicht an Alice) sehr gut vorankomme. Es sind zwar schnöde Zahlen, aber Yazmine Sharpe hat sich mittlerweile bis zu Kaptiel sieben und Normseite 127 vorgekämpft. Gerade sieht sie sich Nabucco an und erfährt ein paar prekäre Details über einen mysteriösen Mordfall. Und bald kommt dann große Action mit Schmerz, Leid und Tod. In Oxford, im Regen und im Dreck. Und das ist erst der Anfang (harhar).

Ansonsten tut sich momentan nicht viel (als wenn Schmerz, Leid und Tod nicht genug wären …). Aber bald ist ja Oktober und ich kann wieder anfangen zu Studieren. Mal sehen, ob ich dann meine Wortzahl halten kann. Ich muss ja gestehen, dass ich übers Wochenende überhaupt nicht zum Schreiben gekommen bin, weil ich mich zu viel vergnügen musste, aber ich habe alles tapfer gestern und vorgestern aufgeholt.

Ich habe diese Woche fast ganz frei, was mir ziemlich unwirklich vorkommt. Trotzdem, ich habe seit Sonntag das Gefühl, dass ich krank werde. Mal sehen, ob sich das zu einer Schweinegrippe auswächst, oder ob ich doch am Freitag wieder zur Arbeit muss. Ich glaube, mir ist letzteres lieber ;) .

Guten Morgen Oxford

2009 September 15
von horrorschau

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich mal wieder ein Buch empfehlen möchte. Diesmal handelt es sich um Oxford – Eine Kulturgeschichte von Peter Sager (Insel Taschenbuch). Ich muss gleich sagen, dass es auch einen Cambridge ‘Gegenpart’ gibt. Den habe ich mir allerdings nicht zugelegt, denn mein wilder Detektivroman spielt ja nur in Oxford.

Peter Sager erzählt hier die Geschichte einer der wichtigsten Universitätsstädte der Welt auf sehr, man möchte sofort sagen, vergnügliche Weise. Er beschreibt mit recht britischem Humor Oxfords Gesichte vom jungfräulichen Gründungsmythos bis heute und stellt dabei vor allen Dingen die Eigenarten der Stadt in den Mittelpunkt. Ein Charakterportrait in Anekdoten und Zitaten. Vom Klima, vom obskuren sich Einschleichen der Universität, von der Rivalität von town und gown, von Fahrrädern, Rudern und den eigentümlichen Bräuchen der Colleges.

Zehn Mal besser und zehn Mal spannender als jeder Reiseführer. Und dafür, dass Sager Lord Peter Wimsey, Detektiv, unter den berühmten Abgängern des Balliol College listet, hat das Buch allein ein extra Sternchen verdient.

Ich hänge

2009 September 10
von horrorschau

Vor allem in den Seilen. Eigentlich wollte ich heute endlich mal wieder eine Buchempfehlung schreiben. Ich habe mir so eine schöne Lektüre zu Recherchezwecken besorgt (Oxford – Eine Kulturgeschichte von Peter Sager, erschienen im Insel-Verlag). Aber ich habe Kopfschmerzen. Den ganzen Morgen schon. Dass ich mir Dokus über String-Theorie (bzw. M-Theorie, wie man glaube ich mittlerweile besser sagt…) reingezogen habe, hat das vielleicht begünstigt.

Physik war zwar immer eins meiner schlechtesten Schulfächer, aber diese Theorie hat schon etwas sehr Philosophisches (solange ich nicht rechnen muss ist auch alles in Ordnung). Außerdem heißt das Buch, dass der angeblich schlauste Physiker von allen (Edward Witten) geschrieben hat Magic, Mystery and Matrix. Physiker sind sympatische Leute, scheint es.

Meine Wortzahl heute ist recht erbärmlich, darum nenne ich sie auch nicht. Ich muss gleich erstmal zur Arbeit. Ich hoffe, dass meine Tablette bis dahin wirkt – denn ich muss ja noch was schaffen, wenn ich heute Abend nach Hause komme. Morgen wird es eng. Übermorgen auch. Und Sonntag? Keine Ahnung. Vielleicht schaffe ich da gleich 3000 Wörter. Vielleicht bin ich dann aber auch krank. Wir werden sehen.

Der Sommer ist jetzt vorbei …

2009 September 6
von horrorschau

Na endlich. Ich weiß nicht wieso, aber das ungemütliche Grau da draußen gefällt mir heute sehr gut. Halb neun morgens, und das Deckenlicht brennt noch, weil es nicht richtig hell wird. Ich sitze in meinem Sessel, in eine schöne Decke eingemuckelt und freue mich, dass ich mich heute nicht rechtfertigen muss, warum ich denn nicht in den Park will. Endlich wieder Regen auf den Dachfenstern, Tee, und bald auch wieder Räucherstäbchen. In ein paar Wochen wird es mir mich nerven, genau wie die Hitze und die Sonne mich zuletzt genervt haben. Gut, dass wir in unseren Breiten wettermäßig immer ein bisschen von allem haben. So können wir jede Woche über was Neues meckern ;) .

Bis jetzt hatte ich allgemein ein sehr positives Wochenende. Mal von meiner schreiberischen Produktivität abgesehen. Am Freitag Visibel Touch Konzert – sehr lustig. Gestern total übermüdet gearbeitet (man ist ja nichts mehr gewohnt). Dabfür hat mir die (nicht mehr neue) neue Aushilfe bescheinigt, dass ich die lustigste von allen Kolleginnen bin.

Jetzt muss ich heute nur noch mein Pensum von gestern aufholen, denn war nach der Arbeit so müde (es war nichts los, da ist es immer sehr anstrengend), dass ich um sieben im Bett lag. Ich habe noch eine Stunde im dritten Band von Ohterland gelesen, und das hat mich dann eingeschläfert. Um halb acht heute morgen bin ich wieder aufgestanden. Jetzt trinke ich Kaffee und blogge sinnloses Zeug. Was für ein schöner Sonntag.